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Landingpage erstellen: Was eine gute Landingpage ausmacht

26. Feb. 20268 Min. LesezeitAli Imren

Warum Ads ohne gute Landingpage Geld verbrennen

Du schaltest Google Ads oder Instagram Ads, bekommst Klicks — aber kaum Anfragen? Das Problem ist selten die Anzeige. Es ist fast immer die Landingpage.

Die meisten KMU machen denselben Fehler: Sie schicken Ads-Traffic auf ihre Startseite. Dort gibt es Navigation, Blog-Links, Team-Seite, Impressum — hundert Möglichkeiten, abzulenken. Und genau das passiert: Besucher klicken sich durch, lesen ein bisschen, und gehen wieder. Ohne Anfrage, ohne Buchung.

Eine Landingpage hat ein einziges Ziel: Conversion. Keine Ablenkung, kein Menü, kein «Schau dir auch mal das an». Alles auf der Seite führt zu einer Handlung — Termin buchen, Formular ausfüllen, anrufen.

Was eine Landingpage von einer normalen Seite unterscheidet

  • Ein Ziel: Jedes Element dient der Conversion
  • Keine Navigation: Kein Menü, keine Links zu anderen Seiten
  • Spezifisch: Passt genau zum Anzeigentext und zum Angebot
  • Messbar: Conversion Tracking zeigt, was funktioniert
  • Optimierbar: A/B-Tests verbessern die Performance laufend

Der perfekte Aufbau einer Landingpage

Eine Landingpage folgt einer klaren Struktur. Jeder Abschnitt hat eine Funktion — nichts ist zufällig.

1. Hero-Section

Die ersten 3 Sekunden entscheiden. Der Besucher muss sofort verstehen:

  • Was du anbietest
  • Für wen es ist
  • Was der nächste Schritt ist

Eine starke Headline, ein Satz Subtext und ein klarer CTA-Button. Mehr nicht.

Beispiel Headline: «Professionelle Website für dein Restaurant — in 3 Wochen online.» CTA: «Kostenloses Erstgespräch buchen»

2. Problem/Pain

Zeige, dass du das Problem des Besuchers verstehst. Was frustriert ihn? Was funktioniert nicht? Warum ist er auf dieser Seite gelandet?

Das schafft Resonanz: «Ja, genau das ist mein Problem.» Und positioniert dich als jemand, der die Lösung kennt.

3. Lösung/Angebot

Jetzt zeigst du, wie du das Problem löst. Konkret, klar und auf den Nutzen fokussiert. Nicht «Wir bieten Webdesign-Dienstleistungen» — sondern «Eine Website, die Gäste online reservieren lässt und bei Google gefunden wird.»

Features ≠ Nutzen. Übersetze jedes Feature in einen konkreten Vorteil für den Kunden.

4. Social Proof

Warum sollte der Besucher dir vertrauen? Zeige Beweise:

  • Testimonials: Echte Kundenstimmen mit Namen und Bild
  • Logos: Bekannte Kunden oder Partner
  • Zahlen: «50+ Projekte umgesetzt», «4.9/5 Sterne auf Google»
  • Fallbeispiele: Kurze Referenz mit messbarem Ergebnis

5. Wie es funktioniert

Zeige den Prozess in 3–4 einfachen Schritten. Das nimmt die Unsicherheit: Der Besucher weiss, was als nächstes passiert, wenn er den CTA klickt.

  1. Erstgespräch buchen
  2. Angebot erhalten
  3. Umsetzung
  4. Launch

6. CTA (wiederholt)

Der CTA erscheint nicht nur einmal, sondern mindestens 2–3 Mal auf der Seite. Nach dem Hero, nach dem Social Proof und am Ende. Immer derselbe Button, dieselbe Aktion.

7. FAQ

Beantworte letzte Einwände: Was kostet es? Wie lange dauert es? Gibt es eine Garantie? FAQs räumen Bedenken aus dem Weg — direkt vor dem finalen CTA.

Die 5 grössten Fehler bei Landingpages

1. Zu viele Ziele

«Termin buchen ODER Newsletter abonnieren ODER Blog lesen ODER uns auf Instagram folgen» — wer alles will, bekommt nichts. Eine Landingpage = ein Ziel. Punkt.

Jeder Link, der nicht zum CTA führt, ist ein Fluchtweg. Keine Hauptnavigation, keine Footer-Links, keine Blog-Verlinkungen. Der einzige Ausweg ist der CTA.

3. Schwache Headline

«Willkommen auf unserer Seite» ist keine Headline. Die Headline muss in einem Satz kommunizieren, was der Besucher bekommt und warum es relevant ist. Konkret, nutzenorientiert, ohne Floskeln.

4. Kein Mobile-Optimierung

60–80% des Ads-Traffics kommt vom Smartphone. Wenn die Landingpage auf Mobile nicht perfekt funktioniert — zu kleine Buttons, zu viel Text, langsame Ladezeit — verlierst du die Mehrheit deiner Besucher.

5. Kein Tracking

Ohne Conversion Tracking weisst du nicht, ob die Landingpage funktioniert. Google Tag Manager, Meta Pixel, Formular-Tracking — alles muss eingerichtet sein, bevor du den ersten Franken in Ads investierst.

Landingpage + Ads: So passt es zusammen

Eine Landingpage ist keine isolierte Seite — sie ist Teil einer Kampagne. Anzeige und Landingpage müssen wie eine Einheit funktionieren.

Message Match

Die Botschaft der Anzeige muss auf der Landingpage wiederholt werden. Wenn die Anzeige «Professionelle Website ab CHF 1'750» sagt, muss die Landingpage genau dieses Angebot zeigen. Keine generische Startseite, keine andere Botschaft.

Beispiel: Google Ads → Landingpage

Anzeige: «Restaurant-Website erstellen | Ab CHF 1'750 | Bare Creative Zürich» Landingpage-Headline: «Professionelle Website für dein Restaurant — in 3 Wochen online.» CTA: «Kostenloses Erstgespräch buchen»

→ Alles passt zusammen. Der Nutzer findet genau das, was die Anzeige versprochen hat.

Beispiel: Instagram Ad → Landingpage

Anzeige: Reel mit Salon-Transformation + Text «Dein Salon verdient eine Website, die Termine füllt» Landingpage-Headline: «Salon-Website mit Online-Buchung — mehr Termine, weniger Telefon.» CTA: «Jetzt Beratung anfordern»

→ Visueller Aufhänger (Instagram) führt zu konkretem Angebot (Landingpage).

Was kostet eine professionelle Landingpage?

Im WaaS-Paket

KostenAb CHF 1'750
Was du bekommstLandingpage als Teil der Website

Eigenständig

KostenCHF 3'000–5'000
Was du bekommstDesign, Text, Tracking, A/B-Test-Setup

Mit Ads-Betreuung

KostenAuf Anfrage
Was du bekommstLandingpage + Kampagne als Paket

Bei Bare Creative erstellen wir Landingpages als Teil unserer Ads-Betreuung. Design, Text, Tracking und Optimierung — alles aus einer Hand.

Mehr zu den allgemeinen Kosten einer Website findest du in unserem Kostenguide.

Checkliste: Landingpage

  1. Ein einziges, klares Conversion-Ziel definiert
  2. Keine Navigation, keine ablenkenden Links
  3. Starke Headline mit konkretem Nutzenversprechen
  4. Problem/Pain des Besuchers adressiert
  5. Lösung/Angebot klar und nutzenorientiert beschrieben
  6. Social Proof: Testimonials, Logos, Zahlen
  7. Prozess in 3–4 Schritten visualisiert
  8. CTA mindestens 2–3 Mal auf der Seite
  9. FAQ für letzte Einwände
  10. Mobile-optimiert und schnelle Ladezeit (unter 3 Sekunden)
  11. Conversion Tracking eingerichtet (Google Tag Manager, Meta Pixel)
  12. A/B-Test-Struktur vorbereitet

Dein nächster Schritt

Eine gute Landingpage ist der Unterschied zwischen Ads, die Geld verbrennen, und Ads, die Kunden bringen. Ob für Google Ads, Instagram Ads oder beides — wir erstellen Landingpages, die konvertieren.

Ads-Angebote ansehen | Webdesign-Pakete | Kostenloses Erstgespräch

Lies auch unsere Guides zu Google Ads für KMU und Instagram Ads für lokale Unternehmen — denn die beste Landingpage nützt nichts ohne die richtige Kampagne davor.

FAQ

Häufige Fragen zu Ads

Die wichtigsten Antworten rund um Ads und was du wissen solltest.

Eine professionelle Landingpage kostet bei Bare Creative zwischen CHF 1'750 (im WaaS-Paket) und CHF 3'000–5'000 als eigenständiges Projekt. Der Preis hängt von Design-Komplexität, Textumfang und Integrationen (Formulare, Tracking, Buchungssystem) ab.

Eine Website hat mehrere Seiten, Navigation und verschiedene Ziele. Eine Landingpage hat ein einziges Ziel (Conversion) — kein Menü, keine Ablenkung. Jedes Element auf der Seite führt den Besucher zum CTA. Landingpages werden typischerweise für Werbekampagnen eingesetzt.

Ja. Wenn du Google-Ads-Traffic auf deine normale Startseite schickst, verlierst du Conversions — die Startseite hat zu viele Ablenkungen und passt nicht spezifisch zum Anzeigentext. Eine gezielte Landingpage erhöht die Conversion-Rate und verbessert deinen Google Ads Qualitätsfaktor.

So lang wie nötig, so kurz wie möglich. Für einfache Angebote (Termin buchen, Newsletter) reicht eine kurze Seite. Für erklärungsbedürftige Dienstleistungen (Beratung, Software, hochpreisige Angebote) darf die Seite länger sein — solange jeder Abschnitt einen Zweck erfüllt.

Der Durchschnitt liegt bei 2–5%. Gute Landingpages erreichen 5–10%, Top-Performer 10–20%. Die Rate hängt stark von Branche, Angebot und Traffic-Qualität ab. Eine Landingpage für kostenlose Erstberatung konvertiert höher als eine für einen CHF 10'000-Auftrag.

Technisch ja — mit Tools wie Unbounce, Leadpages oder direkt in deinem CMS. Aber eine Landingpage, die wirklich konvertiert, braucht mehr als ein Template: strategischer Aufbau, überzeugende Texte, sauberes Tracking und mobile Optimierung. Hier zahlt sich professionelle Hilfe aus.

Bereit für den nächsten Schritt?

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