Warum günstige Websites am Ende teurer sind
Die verlockende Rechnung
CHF 500 für eine komplette Website. Oder CHF 12 pro Monat für einen Baukasten. Klingt nach einem guten Deal — besonders wenn du gerade ein Unternehmen startest und jeder Franken zählt.
Das Problem: Diese Rechnung stimmt nicht. Sie zeigt nur den Anfangspreis, nicht die Gesamtkosten. Und die wahren Kosten einer günstigen Website zeigen sich erst Monate später — wenn Kunden ausbleiben, Google dich ignoriert und du doch nochmal von vorne anfangen musst.
Was «günstig» wirklich bedeutet
Günstige Websites kommen in drei Varianten:
Die Fiverr-Website
Ein Freelancer aus dem Ausland baut dir in 3 Tagen eine Website für CHF 300–800. Was du bekommst: ein Template, das mit deinen Farben und Texten gefüllt wird. Kein SEO, keine Strategie, kein Verständnis für deinen Markt. Und nach der Lieferung? Kein Support, keine Updates, keine Anpassungen.
Der Baukasten (Wix, Squarespace, Jimdo)
Du baust selbst — mit Drag & Drop. Klingt einfach, aber du investierst dutzende Stunden in ein Tool, das du nicht kennst. Das Ergebnis sieht «okay» aus, aber nicht professionell. Und du hast keine Kontrolle über Performance, SEO oder Ladezeiten.
Die Billig-Agentur
CHF 2'000 für eine «professionelle» Website. In der Praxis: ein WordPress-Theme aus dem Katalog, hastig zusammengebaut, ohne SEO-Strategie und ohne mobile Optimierung. Nach der Übergabe folgt die Rechnung für jede kleine Änderung — CHF 120 pro Stunde.
Die 5 versteckten Kosten
1. Performance-Kosten
Günstige Websites sind langsam. Aufgeblähter Code, nicht optimierte Bilder, billige Server. Jede Sekunde Ladezeit über 3 Sekunden kostet dich 7% Conversion. Bei 1'000 Besuchern pro Monat und einem durchschnittlichen Auftragswert von CHF 500 kann das schnell CHF 3'000–5'000 pro Jahr an entgangenem Umsatz bedeuten.
2. SEO-Kosten
Eine Website ohne SEO ist wie ein Laden ohne Schild. Günstige Websites haben typischerweise: keine Meta-Tags, keine strukturierten Daten, keine interne Verlinkung, schlechte URL-Strukturen und duplicate Content. Das bedeutet: Google findet dich nicht, potenzielle Kunden finden dich nicht.
Nachträgliche SEO-Optimierung kostet CHF 2'000–5'000 — mehr als viele für die gesamte Website bezahlt haben.
3. Sicherheitskosten
WordPress-Seiten ohne regelmässige Updates werden gehackt. Das ist keine Frage von «ob», sondern «wann». Ein gehackter Shop oder eine mit Malware infizierte Website kostet dich: Kundenvertrauen, Google-Rankings (Blacklisting), Bereinigungskosten (CHF 500–2'000) und im schlimmsten Fall DSGVO-Bussen.
4. Skalierungskosten
Dein Business wächst — aber deine Website kann nicht mitwachsen. Neue Features? Nicht möglich. Mehrsprachigkeit? Nicht vorgesehen. Integration mit deinem CRM? Vergiss es. Also baust du von vorne — und bezahlst alles nochmal.
5. Opportunitätskosten
Die teuerste Kostenstelle: verpasste Chancen. Jeder Besucher, der wegen schlechtem Design, langsamer Ladezeit oder fehlendem Vertrauen abspringt, ist ein potenzieller Kunde, den du verlierst. Diese Kosten siehst du nirgends in einer Rechnung — aber sie sind real.
Die echte Rechnung
Was kostet eine Website wirklich über 2 Jahre?
Erstellung
Hosting & Domain
Sicherheits-Updates
SEO-Nachoptimierung
Anpassungen (10 Std.)
Redesign nach 1–2 Jahren
Total über 2 Jahre
Die vermeintlich günstige Website kostet am Ende gleich viel — oder mehr. Und liefert in der Zwischenzeit schlechtere Ergebnisse.
Wann günstig okay ist
Fairerweise: Nicht jedes Projekt braucht eine CHF 10'000-Website.
- Du testest eine Geschäftsidee und brauchst schnell eine Landing Page
- Du hast ein Hobby-Projekt ohne kommerzielle Absicht
- Du brauchst eine temporäre Seite für ein Event oder eine Kampagne
In diesen Fällen kann ein Baukasten oder eine einfache Lösung reichen. Aber sobald deine Website Kunden gewinnen, Vertrauen aufbauen oder Umsatz generieren soll, ist «günstig» die teuerste Option.
Die smarte Alternative: WaaS
Was, wenn du keine CHF 10'000 auf einen Schlag investieren willst — aber trotzdem eine professionelle Website brauchst?
Genau dafür gibt es unser WaaS-Modell (Website as a Service): Du zahlst einen fixen Monatsbetrag und bekommst dafür alles — Design, Entwicklung, Hosting, SSL, Sicherheit, Updates und laufende Anpassungen. Keine versteckten Kosten, keine Überraschungen.
Der Vorteil: Du startest mit einer professionellen Website, ohne finanzielles Risiko. Und dein Online-Auftritt wächst mit deinem Business — weil wir uns laufend darum kümmern.
Fazit: Günstig ist, was funktioniert
Der Preis einer Website ist nicht, was du am Anfang bezahlst. Es ist, was sie dir über ihre gesamte Lebensdauer bringt — und kostet. Eine Website, die Kunden gewinnt, ist immer günstiger als eine, die nur existiert.
Investiere in eine Website, die arbeitet — nicht in eine, die nur da ist.
FAQ
Häufige Fragen zu Webdesign
Die wichtigsten Antworten rund um Webdesign und was du wissen solltest.
Abhängig von Umfang und Komplexität zwischen CHF 5'000 und 15'000 als Einmalpreis. Mit einem WaaS-Modell (Website as a Service) entfällt die hohe Anfangsinvestition — du zahlst stattdessen einen fixen Monatsbetrag inklusive Design, Entwicklung, Hosting, Updates und Support.
Fiverr-Websites basieren fast immer auf vorgefertigten Templates mit minimaler Anpassung. Die Ergebnisse sehen oft generisch aus, sind schlecht für SEO optimiert, langsam und nicht auf Schweizer Standards ausgelegt. Dazu kommen Kommunikationsprobleme, fehlender Support und keine langfristige Betreuung.
Für ein Hobby oder einen Blog kann ein Baukasten reichen. Für ein Unternehmen, das mit seiner Website Kunden gewinnen will, stossen Baukästen schnell an Grenzen: eingeschränktes SEO, limitiertes Design, schlechte Performance und keine individuelle Beratung.
Beim WaaS-Modell zahlst du keine hohe Summe auf einen Schlag. Stattdessen ist alles in einem planbaren Monatsbetrag enthalten: Design, Entwicklung, Hosting, SSL, Updates, Sicherheit und Content-Änderungen. Du bekommst eine professionelle Website ohne Risiko.
Bereit für den nächsten Schritt?
Lass uns gemeinsam eine Website entwickeln, die nicht nur gut aussieht — sondern auch performt.